Die Idee

Eine oekumenische Gemeinde lädt an ihren Tisch

Vesperkirche Banner

Seit 1996 öffnen sich die Türen der Pauluskirche in der Ulmer Innenstadt für arme und bedürftige Menschen - mitten im Winter und Tag für Tag, einen ganzen Monat lang. Aus der Pauluskirche wird dann eine Vesperkirche. "Vesper" erinnert dabei nicht nur an das kräftige schwäbische Vesper, sondern auch an die "Vesper", das in den Klöstern gehaltene Stundengebet. Wo sehr unterschiedliche Menschen miteinander in der Kirche essen und dabei von ihrem oft beschwerten Leben erzählen, wo sie einander ermutigen und den Segen Gottes zusprechen, auch da wird Gottesdienst gefeiert.
Als im Gründungsjahr mit nicht geringem Risiko und großem Gottvertrauen die Vesperkirche ins Leben gerufen wurde, hat wohl niemand geglaubt oder vermutet, dass wir diese Aktion so lange würden durchhalten können, und dass sie - bei stetig steigenden Zahlen - auf eine so hohe Resonanz stoßen würde. Inzwischen gehört sie - getragen von allen Schichten der Bevölkerung - wie selbstverständlich zu unserer Gemeinde und zu unserer Stadt, auch wenn es gar nichts Selbstverständliches ist, dass wir jedes Jahr aufs neue diesen Aufwand leisten können, dass sich nach wie vor genügend qualifizierte Mitarbeitende finden, und dass auch die Spendenbereitschaft weiterhin hoch ist.