Bericht vom Ausflug der Mitarbeitenden am 02. Juli 2016

Am frühen Morgen starteten mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut gelaunt Richtung Oberschwaben, um einen gemeinsamen Tag zu verbringen.

Erste Station war Ravensburg, wo wir bei einer Führung die Liebfrauenkirche (erbaut 1279) kennen lernten. Sie ist die zweitälteste Pfarrkirche in dieser Stadt, liegt von ihrem Standort her gesehen, wie in einem Strom vitaler Lebensentfaltung, breit ausladend mit ihren vier Schiffen, schützend und zur Ruhe einladend, am nördlichen Eingang zur Altstadt. Die Kirche zu "Unserer lieben Frau" ist Ort religiöser Besinnung, religiöser Entfaltung und Erneuerung. Ein würdiges Zeichen der großen kirchlichen Gemeinschaft katholischer Christen inmitten städtischer Betriebsamkeit. Noch heute ist die Schutzmantelmadonna ihr großer Schatz, selbst wenn es sich um eine Kopie handelt. Das Original in Berlin, 1480 für Ravensburg entstanden, ist eines der schönsten sakralen Kunstwerke der spätgotischen Zeit.

Die Reise führte uns weiter an den Bodensee, wo wir zunächst im Höhengasthof Haldenhof zu Mittag aßen. Seit Generationen ist der Haldenhof für seinen herrlichen Ausblick über den Bodensee bekannt. Der Blick geht dabei über den östlichen Teil des Überlinger Sees und über den Obersee in Richtung Bregenz. Wir konnten diesen Blick bei noch trockenem Wetter ausgiebig genießen.

Ein weiterer Höhepunkt war dann die geführte Besichtigung der Bodenseewasserversorgung. Sie ist ein Zweckverband mit Sitz in Stuttgart, der 1954 zur Deckung des Wasserbedarfs in vielen Gemeinden der wasserarmen Schwäbischen Alb und im Großraum Stuttgart gegründet wurde. Heute versorgt sie als eine der größten deutschen Fernwasserversorgungen etwa vier Millionen Menschen in rund 320 Kommunen mit Trinkwasser aus dem Bodensee. Dem See werden jährlich etwa 125 Millionen Kubikmeter Wasser durch die Bodensee-Wasserversorgung entnommen. Das ist etwas mehr als ein Prozent des Gesamtdurchflusses und weniger als der Bodensee durch Verdunstung verliert.

Inzwischen kam das Wasser auch von oben, und so erreichten wir schließlich Überlingen, wo wir die Fähre bestiegen und bei Kaffee und Kuchen - zwar unter Deck, aber dennoch gut gelaunt – nach rund einstündiger Fahrt in Meersburg landeten, wo uns wieder unser Bus samt Fahrer erwartete und uns zurück nach Ulm brachte.

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass ein solcher Ausflug nicht nur ein gerne angenommener Dank an die Mitarbeitenden für ihren Dienst in unserer Gemeinde ist, sondern auch der Gemeinschaft und der Kommunikation untereinander dient.

Rolf Engelhardt

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