In eigener Sache:

Wie viele wissen, erlitt ich aufgrund eines von mir unverschuldeten Skiunfalls (eine Snowboarderin brachte unachtsam mich zu Fall) am Dreikönigstag einen mehrfachen Oberarmbruch, der konservativ mit anschließender Reha behandelt wurde. 
Eine lange, oft schlaflose, weil schmerzvolle, und nicht selten zermürbende Zeit der Rekonvaleszenz folgte. Es war für mich die Erfahrung, von einem Moment zum andern, plötzlich, aus buchstäblich heiterem Himmel zum „hilflosen Helfer“ geworden zu sein. Ungewollt einer, der weder sich selbst noch andern mehr helfen konnte, so dass auch diese sich allein gelassen fühlten. Eine enttäuschende Erfahrung bei allen Beteiligten.

Mir geht es nun, Gott sei Dank, wieder sehr viel besser und seit Mitte April gliedere ich mich wieder in die Arbeit ein.
Es ist mir bewusst: Auch für die Gemeinde war es eine schwere, auch irritierende Zeit. Selbst schuldlos, stehe ich in vieler Schuld! Ich danke an dieser Stelle von Herzensgrund allen, die mitgeholfen haben mit Rat und Tat, dass diese nun wirklich pfarrerlose Zeit – zumal auch nach dem Abschied von Pfr. Engelhardt – bestanden werden konnte.

Allen voran meinem unermüdlichen Stellvertreter Dr. Stefan Krauter mitsamt den Nachbarkolleginnen und Kollegen und unserem die Stellvertretungen organisierenden Dekan Ernst-Wilhelm Gohl, unserem zweiten Vorsitzenden des Kirchengemeinderats Holger Schöniger, der die Fäden der Gemeindeleitung zusammenhielt, dem Vesperkirchenteam mit Gunter Scheitterlein, den übrigen Mitgliedern unseres Kirchengemeinderats, stellvertretend seien genannt Dr. Alexandra von Baer, Ruth Buschardt und Anne Schall-Steiger, die dafür gesorgt haben, dass u.a. der Weltgebetstag und der Landeschortag in gewohnt angemessener Weise stattfinden konnten.

Der Dank gilt allen, die die verschiedenen schwer belasteten Stellungen gehalten haben: Karin Hartmann im Gemeindebüro, Mesner Manfred Künzel in der Kirche zusammen mit den für den Konzertbetrieb Verantwortlichen, dem Team der für Bereitstellung und Verteilung der Gemeindebriefe Zuständigen, dem Kunstteam...

Für manche ist das Ehrenamt zum Hauptamt geworden. Oder das Hauptamt hat sich vervielfacht.

Herzlich bedanken möchte ich mich auch für all die vielen ermutigenden und stärkenden Zeichen der Teilnahme, für Genesungswünsche und Gebete aus den Reihen der Gemeinde, der Schule und der Vesperkirche!

Dankbar grüßt Sie und Euch – auch in Vorfreude auf neue kollegiale Zeiten -

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