Schwörkonzert #SEHNSUCHT

Es ist das außergewöhnlichste Konzertprogramm, das in einem Schwörkonzert, in diesem Jahr am Samstag, 20. Juli um 18 Uhr in der Pauluskirche erklingen wird. Unter dem Konzerttitel „#SEHNSUCHT“ führen der Motettenchor der Münsterkantorei und das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm unter Leitung von Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland Werke auf, die sich programmatisch mit dem Begriff der Sehnsucht befassen, vor allem der Sehnsucht nach innerem und äußerem Frieden, aufrüttelnd und besänftigend. Im Mittelpunkt des Konzertes steht zum einen Igor Strawinskys (1882-1971) dreiteilige „Psalmensinfonie“, in der verschiedene Psalmentexte, in Lob und Klage, vertont sind, zum anderen das eindrucksvolle Chor- und Orchesterwerk „Dona nobis pacem“ des lettischen Komponisten Peteris Vasks (*1946), in dem die Friedensbitte in allen Facetten musikalischer Intensität
vertont ist.
Eröffnet wird das Konzert mit der 1944 entstandenen Auftragskomposition „A letter from home“ des amerikanischen Komponisten Aaron Copland (1900-1990), mit der er das Gefühl beschreibt, „das der Empfänger (durch den Krieg ins Exil getrieben) eines Briefes aus der Heimat empfinden mag“.
Weitere Vertonungen der Friedensbitte „Da pacem Domine“ des Esten Arvo Pärt (*1935) und des Spaniers Javier Busto (*1949) wechseln sich in extremen Kontrast mit Alexander Mossolows (1900-1973) Orchesterwerk „Die Eisengießerei“ ab. Zum Abschluss des Konzertes erklingt Anton Bruckners (1824-1896) „Adagio“ aus dem Streichquintett F-Dur in einer Orchesterfassung und Robert Schumanns (1810-1856) Vertonung des Gedichts „Nachtlied“ von Friedrich Hebbel.
Eintrittskarten im VVK über www.ulmtickets.de

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